SwellPro SPRY+ – Drohne für Über- und Unterwasser

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Stell dir mal vor, du bist im Urlaub am Strand und hast unsere Packliste befolgt. Vorausgesetzt, du darfst dort auch fliegen, startest du deine Drohne. Du fliegst herum und – zack, genau dann, wenn du über dem Wasser bist, denkt sich deine Drohne „Ich mach mal Pause“ und geht baden. Bei jeder normalen Drohne ist das der Worst Case. Denn die ist garantiert hin. Da hilft auch das Sackerl Reis nichts mehr. Die Feuchtigkeit kriegst du vielleicht noch raus, aber das Sals gibt ihr garantiert den Rest.

Doch es gibt Abhilfe. Denn die SwellPro SPRY+ kann beides. Fliegen und Schwimmen. Nein, noch besser. Sie kann sogar tauchen. Das klingt ja schon mal gut. Aber kann das wirklich was? Mal schauen…

In der Luft

Dort, wo Drohnen eigentlich hingehören – in die Luft – kann sie alles, was andere auch können. GPS mode, Herumkreisen, verfolgen, Auto return und so weiter. Der Sportmodus heißt bei Swellpro SPRY+ ACRO mode, wobei das für Acrobatic steht. Doch das wars dann auch schon. Denn bei allem anderen steht sie anderen Drohnen hinten nach.

Eine Flugzeit von 16 Minuten (laut Hersteller) ist heute eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Genauso wie eine Reichweite von 800 Netern und einer maximalen Flughöhe von 200 Metern. Das ist weder weit noch hoch. Und mit einem Gesamtgewicht (Fluggerät und Drohne) von über 700 Gramm ist sie auch nicht wirklich ein Leichtgewicht.

Im Wasser

Swellpro SPRY+ taucht

Das unterscheidet die Swellpro SPRY+ von anderen Herstellern. Sie kann schwimmen und tauchen. Klar, das können andere Drohnen auch. Die Swellpro SPRY+ funktioniert im Gegensatz zu den anderen aber danach noch. Da tun sich ganz andere Welten auf. Doch wie gut funktioniert das wirklich?

Zuerst einmal: Es klingt spannender, als es tatsächlich ist. Denn die Swellpro SPRY+ kann zwar tauchen, aber nur bis zu einer Tiefe von einem Meter. Dann ist Schluss. Da wird selbst der Pool vom Nachbarn zur Herausforderung. Also nix mit Wale filmen. Außer die sind ganz nahe an der Oberfläche.

Die Kamera

In der Kamera steckt ein SONY 1/2.3‘‘ CMOS Sensor mit 12 Megapixel. Daraus ergibt sich auch die Fotoauflösung von 12 MP. Welch eine Überraschung. Das ist genauso viel wie beim OSMO Pocket von DJI. Ich spekuliere mal, dass hier der gleiche Sensor verbaut ist.

Videos werden mit bis zu 4K aufgenommen, wobei du bei geringeren Auflösungen natürlich mehr Bilder pro Sekunde aufnehmen kannst. In Full HD mit bis zu 120 fps ist mal nicht schlecht. Es gibt zwar bessere Kameras auf Drohnen, die können aber nicht schwimmen. Alles in allem eigentlich im Mittelfeld.

Wozu also?

Die Swellpro SPRY+ ist jetzt keine High-End Drohne für die Luft und keine High-End Drohne für Unterwasser. Aber sie kann beides. Das spricht für sie. Aber sollte ich mir die kaufen? Nein. Denn ich bin kein Surfer und kein Fischer. Da würde es vielleicht noch Sinn machen. Für 1.300,- Euro kriege ich schon ein ordentliches Fluggerät. Dass das dann nicht tauchen kann, damit kann ich leben.

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