Drei Tipps fürs Filmen im Winter

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Wenn sich der Winter von seiner schönsten Seite zeigt, dann hat das schon etwas Traumhaftes. Verschneite Wiesen und Wälder, überall glitzert die Weihnachtsbeleuchtung und es ist irgendwie ruhig draußen. Außer die Kinder rodeln wieder den Berg runter. Dann eher weniger.

Beim Filmen hat der Winter aber so seine Herausforderungen. Es wird bald dunkel, wenn Schnee liegt, dann wird’s überbelichtet und es ist einfach nur kalt draußen. Wie du trotzdem deine Aufnahmen in den Kasten kriegst, zeigen wir dir hier.

#1 Zieh dich und dein Equipment warm an

Frau mit Pullover

Ja, ich weiß – das hat Mama auch immer gesagt. Aber gerade wenn du filmen möchtest, solltest du dich wirklich warm anziehen. Außer du möchtest, dass deine Aufnahmen vor lauter Zittern verwackelt sind. Warm angezogen hat aber noch andere Vorteile: Du kannst die Akkus deiner Kamera in der Jacke einstecken. So bleiben sie warm und verlieren nicht gleich den ganzen Saft.

Bei den Handschuhen wird’s schon schwieriger. Ohne geht’s nicht, weil dann die Hände sofort kalt werden. Wollhandschuhe gehen auch nicht, weil du dann auf der Kamera drei Tasten gleichzeitig drückst. Ein Tipp: Verwende zwei Paar Handschuhe übereinander. Einmal ein dünnes Paar und darüber Wollhandschuhe ohne Fingerkuppen. Dann bleiben die Hände schön warm, die Tasten erwischt du aber auch noch.

#2 Stell dich drauf ein

Belichtung und Histogram

Filmen im Winter ist eine besondere Herausforderung. Liegt Schnee, werden deine Aufnahmen schnell überbelichtet. Die Sonne steht relativ flach am Himmel, Schatten sind entsprechend lang. Trotzdem oder genau deswegen haben Aufnahmen im Winter einen besonderen Reiz.

Für gelungene Aufnahmen solltest du dir Zeit nehmen. Du kannst an drei Schrauben drehen: Belichtung, Weißabgleich und Filter auf der Linse.

Die automatische Belichtung deiner Kamera kannst du bei Schnee meistens knicken. Denn der dreht vor lauter weiß einfach durch und der Schnee schaut eher grau bis blau aus. Aber eben nicht weiß. Das liegt daran, dass der Sensor überfordert ist und das Bild eher unterbelichtet wird. Deshalb solltest du eher überbelichten. Aber nicht zu viel, sonst „franst“ deine Aufnahme aus. Probiere einfach ein wenig herum.

Den Weißabgleich – sofern du einen verwendest – solltest du ebenfalls umstellen. Genauso wie bei der Belichtung gilt hier: Probiere einfach herum, bis deine Aufnahme passt.

Welchen Filter du verwenden solltest, kannst du hier nachlesen.

#3 Gib dem Equipment eine Pause

Wenn du endlich mit deinen Aufnahmen fertig bist und in die warme Stube zurückkehrst, dann lass dein Equipment lieber draußen. Also nicht ganz draußen, aber stelle es an einem kühleren Ort ab. So vermeidest du, dass sich Kondenswasser am Objektiv oder der Kamera absetzt. Kann schlimme Folgen haben…

Sonst noch was?

Du möchtest keine Postkarten-Aufnahmen machen? Du könntest ja auch mal versuchen, nicht beim schönsten Wetter zu Filmen. Denn auch ein Schneesturm hat seinen Reiz. Außer er ist ein Blizzard, dann lass es lieber bleiben.

Wenn du noch einen Tipp für uns hast, dann schreibs doch in die Kommentare. Vielleicht lernen wir ja dann auch mal was dazu…

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