Fünf Basics fürs Filmen mit dem Smartphone

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Juhu, endlich Sommer. Egal ob du in Urlaub fährst oder nur an den Badesee – dein Smartphone ist immer dabei.  Damit kannst du nicht nur deine Zeit mit Instragram, TikTok und Co totschlagen, du kannst auch eigene Videos aufnehmen und hochladen.

Damit deine Aufnahmen auch gut werden, solltest du ein paar Dinge beachten. Zum Beispiel den Vanilleeisfleck von der Linse runterwischen. Oder die richtigen Einstellungen bei der Kamera-App finden. Abseits von diesen Basics, gibt’s hier fünf Tipps, die du beim Filmen mit deinem Smartphone beachten solltest.

#1 Quer halten

Smartphone filmen

Nichts ruiniert großartige Aufnahmen mehr wie zwei schwarze vertikale Balken auf beiden Seiten deines Videos. Um diesen Anfängerfehler zu vermeiden, achte immer auf die Ausrichtung deines Smartphones. Oder noch einfacher – halte dein Smartphone quer, nicht hoch. Genauso wie dein Fernseher, der zuhause an der Wand hängt.

Denn Landscape – so die Bezeichnung dieses Aufnahmeformates – lässt dein Video nicht nur ästhetisch ansprechender erscheinen, sondern macht es auch angenehmer, wenn es auf einem Monitor oder Fernseher angesehen wird. Außerdem nimmst du mehr rundherum in deinem Video auf.

Denke also immer daran – halte dein Telefon bei der Aufnahme quer. Außer du willst etwas für deine Instagram Story aufnehmen. Dann darfst du es ausnahmsweise hoch halten.

#2 Motiv positionieren

So, jetzt nimmst du in der richtigen Ausrichtung auf. Dann schauen wir uns mal die Möglichkeiten an, wie du dein Video gestalten kannst.

Wenn du ein bestimmtes Motiv – zum Beispiel deinen Freund oder den Hund deiner Freundin – aufnehmen möchtest, dann achte darauf, dass er oder sie in der Mitte des Bildes ist. Besonders hilfreich sind dabei Gitternetzlinien, die du bei eigentlich allen Kamera-Apps einblenden kannst.

Die meisten Smartphone-Apps haben die Möglichkeit, Gitternetzlinien zu aktivieren, wenn du in die Kameraeinstellungen gehst. Dann siehst du vertikale und horizontale Linien auf dem Bildschirm. Ganz praktisch ist hier die Drittel-Regel, also wenn dein Kamerabild drei horizontale und drei vertikale „Felder“ hat. Dann kannst du nämlich ganz bequem dein Motiv im mittleren Feld fokussieren.

Natürlich kannst du auch ein wenig herumspielen. Zum Beispiel dein Motiv in das linke oder rechte, mittlere Feld fokussieren. Spiel einfach ein wenig herum, deiner Freiheit sind keine Grenzen gesetzt.

#3 Scheiß auf den Zoom

Nichts ist schlimmer als digitaler Zoom – frag einfach mal einen Profi. Zum Glück nehmen die meisten Smartphones schon mit 4K auf. Damit hast du später, in der Nachbearbeitung, mehr Möglichkeiten. Ohne die Details zu verlieren.

Um während der Aufnahme zu zoomen, ohne die gestochen scharfe, lebendige Qualität zu verlieren, die du dir im Video wünscht, brauchst du ein Gerät, das einen anständigen optischen Zoom bietet – wie das Oppo Find X2 Pro. Wenn du ein Smartphone mit mehr als einer Kamera auf der Rückseite hast, ist oft eines der zusätzlichen Objektive ein designiertes „Teleobjektiv“.

Hast du das alles nicht, dann musst du einfach nur näher an dein Motiv heranrücken. Oder ein Zubehör wie Clip-on-Objektive verwenden. Im Allgemeinen solltest du immer so nah wie möglich kommen, vor allem für enge Aufnahmen auf Gesichter. Lass uns die Sommersprossen, feine Linien und Wangenknochen sehen.

#4 Aufs Licht achten

Es gibt noch etwas, das du im Hinterkopf behalten sollten: das Licht. Besonders, wenn es im Hintergrund ist. Du kannst vielleicht noch Menschen und ihre Gesichter sehen, wenn sie hinterleuchtet sind – dein Smartphone kann das nicht. Denn das Ergebnis wird ein helles Bild sein, auf dem du keine Details mehr erkennen kannst. Denn die Menschen und Gesichter sind dann zu dunkel. Außer dein Smartphone kann in HDR aufnehmen. Kanns in der Regel aber nicht.

Damit du so etwas vermeiden kannst, solltest du immer darauf schauen, woher das Licht kommt. Kommt es von vorne – also aus der Richtung, in die du filmen möchtest – dann verändere deine Position. Gehe ein paar Schritte zur Seite oder bewege dein Motiv so, dass es von vorne beleuchtet wird. Am besten ist natürlich, wenn das Licht hinter dir ist. Dann wird dein Motiv nämlich schön ausgeleuchtet.

#5 Sinnvolles Zubehör

Gimbal

Smartphone Kameras sind zwar gut, können aber mit einer „richtigen“ Kamera von Panasonic, Canon, Sony und Co nicht mithalten. Dafür sind sie einfach zu klein. Doch mit dem richtigen Zubehör kannst du mehr herausholen.

Angefangen von einem Stabilizer wie dem DJI Osmo mobile über Clip-On Objektive bis hin zu einem Ringlicht kannst du dir einiges an Zubehör zulegen. Da haben wir sogar schon mal was darüber geschrieben.

Zum Schluss

Selbst die beste Kamera bringt dir nichts, wenn du keine Ahnung hast, wie du dein Motiv aufnehmen sollst. Umgekehrt kannst du selbst mit deinem Smartphone wahnsinnig tolle Aufnahmen hinbringen. Wenn du eben ein paar Dinge beachtest. Zum Beispiel das Smartphone richtig rum zu halten…

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