Starte deinen eigenen Vlog

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Du willst groß rauskommen mit einem eigenen Vlog? Oder hast du einfach nur viel zu sagen, kannst aber nicht Filmen? Wenn du deinen eigenen Vlog starten möchtest, dann solltest du für deine Aufnahmen ein paar Dinge besorgen. Und vor der Aufnahme dafür sorgen, dass du nachher keine bösen Überraschungen erlebst. Was du dafür brauchst und wie du das meiste aus deinen Aufnahmen rausholst, das zeigen wir dir hier.

Equipment, das du brauchst

Sich selbst aufzunehmen ist einfach. Du brauchst auch kein ganzes Hollywood-Studio dafür. Im einfachsten Fall reicht dein Smartphone als Kamera aus. Zahlreiche Vlog’s werden nur damit aufgenommen. Wenn du etwas mehr Möglichkeiten haben möchtest, dann kauf dir eine eigene Kamera dafür. Zum Beispiel eine Panasonic Lumix DC-GX80. Die kostet lediglich knapp 400 Euro, kann aber schon ein bisschen mehr als dein Smartphone.

Zusätzlich solltest du noch für die richtige Beleuchtung sorgen. Denn die Nachttischlampe deiner Oma wird wahrscheinlich zu wenig sein. Hier empfehlen wir die Investition von sage und schreibe 25 Euro in ein Ringlicht, zum Beispiel das Jeemak LED-Ringlicht. Damit erzielst du schon sehr beachtliche Ergebnisse.

Wenn du jetzt noch eins drauflegen möchtest, dann sorge noch für den richtigen Ton. Denn dein Smartphone nimmt zwar Videos gut auf, der Ton kann aber zu Wünschen übrig lassen. Bei einer Kamera musst du sowieso ein eigenes Mikro anschließen, sonst wird das nix. Gute Erfahrungen haben wir mit den Videomic kompakt von Rode gemacht. Kostet zwar 45 Euro, lässt aber keine Wünsche mehr offen.

Was du sonst noch brauchst? Ein Stativ zum Beispiel. Oder sogar mehrere, denn die Leuchte will ja auch wo angebracht werden. Dafür reicht aber das alte Fotostativ von deinem Papa aus. Soll ja nur die Kamera gerade halten.

Vorbereitung

So, dein Equipment hast du beisammen. Oder du nimmst halt einfach mal dein Smartphone, stellst dann fest, dass es ziemlich bescheiden aussieht und kaufst dann das Equipment. Egal wie du das machst, jetzt kannst du also mit deiner Aufnahme starten.

Nein, kannst du nicht. Denn es gibt schon noch ein paar Dinge, die du vorher machen musst.

Check dein Equipment

Das erste, was du machen musst, bevor du deine Aufnahme startest. Check deine Kamera und das restliche Equipment. Denn nichts ist nerviger, wie wenn kurz vor dem Ende deiner Aufnahme die Speicherkarte voll ist oder dem Akku deiner Kamera der Saft ausgeht. Dann wars das mit deinem Vlog.

Deshalb schau drauf, dass alle Akkus geladen sind, die Speicherkarte leer ist und die Leuchte auch das tut, was sie soll – nämlich Licht machen. Wenn das alles erledigt ist, kannst du mit Step zwei starten.

Mach mal Platz

Vlog Kamera mit Ringlicht

Platziere deine Kamera ungefähr einen halben Meter bis Meter von dir entfernt. Das Objektiv sollte in deine Richtung schauen – außer du willst ein Drama über dein Bücherregal drehen. Nein? Also dann, das runde Ding bei der Kamera gehört in deine Richtung.

Jetzt kümmerst du dich um die Beleuchtung. Der Vorteil bei einem Ringlicht ist der, dass du es vor deine Kamera stellen kannst. Das Objektiv schaut dabei durch den Ring durch. Denn dadurch stellst du sicher, dass das Licht keine unvorteilhaften Schatten wirft. Deshalb ist die Nachttischlampe oder die Deckenbeleuchtung nicht geeignet. Denn dabei kommt das Licht von oben oder von unten – und du schaust schlagartig dreißig Jahre älter aus.

Das Mikro kommt auf die Kamera drauf. In den Blitzschuh. Das Kabel steckst du in die Mikrofon-Buchse deiner Kamera. Kein Scheiß, ist wirklich schon mal passiert, dass wir das vergessen haben. Und haben uns nachher gewundert, warum der Ton so schlecht war.

Bleib im Rahmen.

Smartphone Aufnahme

So, nachdem alles steht, kannst du dir mal ansehen, wie viel Bewegungsspielraum du hast. Nimm dir einen Freund oder eine Freundin, die dir dabei helfen kann. Oder (wenn du keine Freunde hast) drehe das Display deiner Kamera so, dass du dich selbst sehen kannst. Die meisten Vlog-Kameras können das. Weil Vlogger offensichtlich nicht viele Freunde haben.

Jetzt stell dich dorthin, wo du nachher bei der Aufnahme stehen wirst. Oder setz dich hin, wenn du sitzen möchtest. Dann steh wieder auf und schalte die Kamera ein. Könnte man natürlich auch vorher machen.

Wenn du deinen Platz gefunden hast und die Kamera auch eingeschaltet ist, dann kannst du jetzt versuchen, wie weit du dich bewegen kannst, ohne dass du aus dem Bild rausfällst. Das ist wichtig, denn beim Reden kann es durchaus sein, dass du unbewusst Bewegungen machst. Wenn du aber weißt, wie weit dein Bereich ist, dann kannst du das beachten.

Lass mal auf Manuell

So, der letzte Schritt, bevor du mit deiner Aufnahme anfängst. Stell den Fokus deiner Kamera auf manuell. Das ist der kleine Schalter am Objektiv, der A und M drauf hat. Und M steht für manuell. Warum? Ganz einfach, weil der Autofokus bei vielen Kameras während der Aufnahme plötzlich auf die Idee kommt, dass die Wand hinter dir interessanter ist als du. Und dann bist du unscharf.

Achtung, Aufnahme!

So, jetzt hast du alles eingestellt, bist auf Position, das Licht ist an, der Ton ist an und dann? Niemand da, der auslöst? Dafür gibt’s einen tollen Trick. Entweder du nimmst den Bluetooth-Auslöser, der bei deiner Ringleuchte dabei war (musst du vorher koppeln), die App deiner Kamera (gibt’s im App-Store, musst du aber auch koppeln) oder – noch einfacher – du stehst auf, drückst den Knopf und setzt dich hin.

Aber bevor du zu reden anfängst, hole tief Luft, zähle in Gedanken bis drei und lege erst dann los. Hilft ungemein.

Sonst noch was?

Natürlich gibt’s zum Thema Vlog noch einige Sachen, die du beachten musst. Das sind aber so viele, da wird es noch einen eigenen Artikel drüber geben. Um den nächsten Artikel nicht zu verpassen, kannst du dich ja auch zum Newsletter anmelden. Damit du Bescheid bekommst, wenns was Neues gibt. Einfach beim Popup, dass kommt, deine Mail-Adresse reinschreiben.

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  1. Gregor Schinko - 10. Februar 2021 Antworten

    Sollte der Papa kein altes Stativ haben – es gibt ja von Amazon die „Amazon Basics“-Produkte. Die sind qualitativ teilweise sehr gut, preislich teilweise unschlagbar. Das lohnt sich immer….und ich habe gerade gesehen, die haben sogar Mikrofone für Kameras…

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